




Zu meiner persönlichen Herausforderung für den MMM gehört, etwas NEUES selbstgenähtes zu zeigen. Sollte ich also nichts zustande gebracht haben, gibt es auch keinen MMM für mich. Dies soll lediglich Motivation sein, es bei den Projekten an selbstgenähter Kleidung endlich mal nicht nur bei den Ideen zu belassen, bisher klappt das ja soweit ganz gut.
Letzte Woche war ich krank, daher erst jetzt wieder ein Teilchen, eine Leinentunika (gerne auch mit Leggings zu tragen *Anspielung auf Catherines heutigen Post*) aus der Knip vom April diesen Jahres. Abweichend vom Original habe ich den komplettem Kragen (oder wie heisst das), Taschen in Hüfthöhe und Gürtel weggelassen. Lediglich beim Gürtel weiss ich nicht, ob ich den noch hinzufügen sollte, sie ist sehr, sagen wir mal, bequem geschnitten. Aber ich stehe nicht so auf Gürtel, hmmm.
Die Blende am Saum und die Stickerei auf dem "Garnierstück" oder wie auch immer dieses kleine Viereck unter dem Ausschitt übersetzt heisst, sind mein eigenes Gepfriemel, für so mal eben hingeschludert bin ich erstaunlich begeistert vom Ergebnis.
Übrigens fühle ich mich in weissen Blusen irgendwie so "richtig", ich weiss auch nicht, gut halt, das ist MEIN Kleidungsstück. Schon als Teenie habe ich weisse Blusen genäht, z.T. aus alter Bettwäsche mit Spitzenkanten, auch viel weisses Leinen. Ich hatte immer vieeele weisse Blusen, Hemden, Kittel, wie auch immer. Obwohl sie ja eigentlich nicht zu den praktischsten Kleidungsstücken gehören, der Bügelaufwand und die Anziehungskraft auf Flecken, ich mag garnicht daran denken.
Und lange hatte ich garkeine, waren sie nicht in? Waren sie je "in"?
Aber jetzt seh ich es ganz deutlich, ich brauche weisse Blusen zum Wohlfühlen! Besser ich nähe noch zweidrei davon, dann ist das mit den Flecken auch kein so großes Problem.