Rabu, 29 Juli 2009

Macbook-Tasche


Mein Mann war letzte Woche mit seiner Männercombo in Hamburg und wegen der paar Tage als Alleinerziehende (der Kindergarten hat zu...) habe ich mir den gestrigen Dienstag zum Nähen erbeten. Die ToDo-Liste ist noch lang und ich habe einige Sachen geschafft-AABER nur ein Teil zum Zeigen fällt mir grade auf. Ausser Shopsachen und der Maschinennaht vom Binding des Sommerquilts habe ich noch Hüllen für mein Macbook und mein neues Spielzeug genäht. Die Hülle vom Bamboo war der Prototyp, ich sag mal 3- , gut zu brauchen aber mit Fehlern in den Details.
Die Hülle für das Macbook ist dafür super geworden, der Aussenstoff ist ein lange gehüteter Schatz (Amy Butler Forest), wieso ich ausgerechnet den Zoo-Stoff als Futter genommen habe, weiss ich selbst nicht mehr so genau-aber beide Stoffe sind superschön und zumindest farblich passt es gut!
Weitere Fotos dann morgen. Heute habe ich noch eine Bluse genäht, ein UFO vom letzten Jahr, jippie!!

Since my husband was in Hamburg last week, having concert with his acappella-group, I requested yesterday for me as sewing day. My ToDo-List is long and I made some things-buuut I have only one piece to show you at the moment. Beside shop-stuff I sewed the machine-stitching of the binding of the summer-quilt and made cases for my macbook and my new toy. The case for the bamboo was the prototype, let me say it works, but some details are not satisfying.
But the Macbook-case is fine, I love the outer fabric, a long-treasured piece of Amy Butlers forest-series. Why I chose the zoo-fabric for lining, I actually don't know anymore. But the colours match and I love both fabrics!
More photos tomorrow, Today I finished a blouse, UFO from last year, yeah!

Selasa, 28 Juli 2009

Huaahhh!



Huch! Wir haben grad ganz nette Haustiere, dieser hier will mich bestimmt zum Aufräumen auffordern ;-) Vor ein paar Wochen auf dem Sommerfest gekauft sind sie inzwischen auf dem Boden unterwegs und geistern durchs Haus. Da kommt dann auch mal so ein Dinosaurier unbemerkt von hinten rangeschlichen...WAAAAA!!!

Yikes! We have lovely pets at the moment, this one seems to call on tyding up my room a bit ;-)
Some weeks ago we purchased these balloons on the summer-market, now they spook around down on the floor. It happens that this dinosaur sneaks up unnoticed from behind...WHAAA!!

Minggu, 26 Juli 2009

Petronellinchen



Vorgestern habe ich eine Noch-vor-dem-Urlaub-To-Do-Liste geschrieben. (Ich bin ein großer Fan von To-Do-Listen, schwungvoll wird alles durchgestrichen, was ich erledigt habe, ha! Oder gelöscht, schaut mal hier: http://printablechecklist.org/) und ausser Ferienklamotten stehen da auch Dinge drauf die besser vorher (endlich mal) noch gemacht werden sollten. Nach drei zu flickenden Jeans von Leopold habe ich mich an die lange versprochende Tasche für meine Nichte gemacht. Eine Kinderpetronella sollte es werden in Jules Lieblingsfarbe rot.

Mit meinem Petronella-Schnitt stehe ich grade auf Kriegsfuss, jetzt habe ich für die kleine Variante mal die Proportionen verändert und langsam wird es. Auch den Träger hab ich länger gemacht und schmaler in der Mitte. (Wenn sie schön genug ist, wage ich mich an ein Ebook...) Also schon am männlichen Modell sieht es vielversprechend aus und Jule scheint auch zufrieden zu sein. Jetzt weiss ich auch wofür Mädchen Handtaschen brauchen - für ihre Stofftiere...

Two days ago I wrote a before-holidays-To-Do-List for me. (I love -To-Do-Lists, I'm always happy to cross something out after finishing it. Or remove it, here: http://printablechecklist.org/) Beside summer-clothes I put also things on it, which have to be done finally better before. After repairing three pairs of trousers from Leopold I started sewing a handbag for my niece, long promised. I wanted to make a childrens-petronella in Jule's favorite colour red.
I'm not very happy with my petronella-pattern at the moment, so I tried to change the proportions again, made the strip longer and more narrow and the result is very satisfying for me. (I'll going to write an ebook when it is nice enough...). First the little boy made a good job as model, and Jule seems to be happy also. Finally I know what little girls need handbags for - carrying their softies...

Jumat, 24 Juli 2009

Super-Floh-Markt / Super-Flea-Market

Ich kann mir nicht verkneifen, Euch zu zeigen, was ich gestern auf dem donnerstäglichen Flohmarkt gefunden habe. Nein, nicht das Knäckebrot sondern die wunderbaren 70er Sachen, von dem Graziela Becher hab ich sogar zwei...*hüstel* Nur die Teller waren leider schon weg. Die Verpackung der Stoffkörbchen (für was sind die? Ostereier?) finde ich fast hübscher als die Körbchen selber. 2DM, ganz schön happig für damals, oder?. Nicht auf dem Bild sind geschätzte 15m unbenutzter feiner weisser Baumwollstoff von ca. 1910, allerdings nur 90cm breit.

Das Knäckebrot musste ich heute (im Supermarkt, es ist also frisch *g*) wegen der Verpackung kaufen, ist die nicht schön? Ich erfinde jetzt meinen eigenen Verpackungsaward und vergebe ihn dieses erste Mal an die Firma Wasa! Auf der Rückseite ist noch eine Windmühle und ein Häschen im Gras. Und die Farbe ist ein echter Hingucker-vor allem im Supermarkt!! Der Designer hätte es verdient, mal eine Stoffkollektion zu entwerfen.
I can't deny to show you my yesterday-finds at the weekly thrift-store / flea-market. No, not the crispbread, but the amazing 70s things, actually I have two of the graziela-mugs *ahem*...sadly the plates were already bought by someone else. The wrapping of the fabric-baskets are almost nicer than the baskets themself. 2 german marks, really not cheap for that time, aren't they?
Not on the picture is about 15m unused, fine, white cotton-fabric from estimated 1910, though only 90cm wide.

The crispbread is my today found (at the local supermarket, so it is fresh ;-)), I had to buy it because of it's amazing wrapping, isn't that beautiful?
I think I have to create my own wrapping-award and this first one goes to the company Wasa! On the backside there is also a windmill and a rabbit in the grass. And the colour is a real eyecatcher-actually in the super-market!! For my opinion the designer has to make fabric designs in future.

Kamis, 23 Juli 2009

Gruppenbild / group picture


Dank fleissiger Vorarbeit gestern konnte ich heute dieses Häufchen Täschlein vollenden. Wenn ich sie dann alle so vor mir liegen habe, bin ich immer ganz stolz-das ist das schöne am Handarbeiten, hinterher hat man was zum drauf stolz sein und man kann es anfassen!!

Thanks to my diligence yesterday I was able to finish all these little purses today. When they finally all are lying ready on the table, I'm really proud-that is the beautiful thing about crafts, afterwards you can be proud of what you've done and you can touch it!!

Senin, 20 Juli 2009

Tutorial Teil 3: Das Quilten

Zum Thema Quilten könnte man ganze Bücher verfassen-was ich natürlich nicht vorhabe. Ich versuche, eine Einführung zu geben, die es jedem ermöglicht, ein Ergebnis zu bekommen, mit dem er zufrieden ist und was leicht umzusetzen ist-mit der Maschine. Vom Handquilten können andere besser schreiben, mein erster zu handquiltender Quilt ist ein Langzeit-UFO, deshalb würde ich das auch niemandem empfehlen, der die Decke demnächst benutzen möchte :-)))


Zunächst mal ist zu sagen, daß das Quilten oft unterschätzt wird-was die Wirkung und die Notwendigkeit angeht. Einen Quilt, der mit normalem Patchworkvliess gefüllt wird, MUSS man quilten, sonst klumpt das Vliess beim Waschen zusammen. Die Quiltnähte sind also keine reine Zierde, sondern dienen dazu, die drei Lagen so miteinander zu verbinden, daß eine gleichmässig dicke Decke entsteht, die in sich verfestigt ist. Übrigens schlafen die Amerikaner unter diesen Decken und haben deshalb ein ganz anderes Interesse dran, daß sie kuschlig sind und sich schön anfühlen.

Das schöne am Quilten ist, daß es dem Quilt ein Art dritte Dimension gibt. Die grafische Wirkung der Blöcke wird durch die Linien, die Licht und Schatten bringen und ganz andere Muster haben können u.U. durchbrochen oder unterstützt-wie man es halt mag. Wer mal die Gelegenheit hat eine Ausstellung mit alten Quilts zu besuchen, sollte sich das nicht entgehen lassen, das ist umwerfend was man da an Quiltmustern zu sehen bekommt!

Allerdings ist es schon anstrengend, man sitzt tatsächlich evt. Stunden dran-nur an der Nähmaschine, so lange Nähte hat man sonst nicht. Deshalb muss man dringend immer mal Pausen einlegen und beim Nähen sich gut und bequem hinsetzen: Rücken gerade, Kopf nicht zu tief, Schultern runter, Arme möglichst entspannt. Am Besten den Wecker auf eine halbe Stunde stellen und dann mal aufstehen, Kaffee kochen, Schokolade essen, Katze streicheln oder so.
Auch das Arbeiten an einem so großen Stück Stoff ist ungewohnt, man sollte möglichst viel Platz um die NäMa frei räumen, das wird sonst alles beim Wurscheln vom Tisch gefegt. Man muss je nach Platz unter dem Näharm den Quilt evt. einrollen um ihn unter die Maschine zu kriegen und an einer bestimmten Stelle Nähen zu können.
Ich würde empfehlen, den Anschiebetisch anzubringen, dann kann man den Stoff besser bewegen.

Vor dem Quilten sollte man eine neue, spitze Nadel einsetzen, z.B. eine Quilting-Nadel und passendes Quiltgarn für oben und unten einfädeln. Quiltgarn (unbedingt MASCHINENquiltgarn!) ist reissfester als normales Nähgarn. Ich würde sagen, man kann schon mit normalem Garn quilten, aber dann lieber hochwertiges nehmen, was nicht allzuschnell reisst. Eine Probenaht auf einem Miniquilt, also drei Lagen mit der original-Füllung in der Mitte, zeigen, ob die Nadel ok ist, die Fadenspannung stimmt und keine Stiche ausgelassen werden (das kann auch an der Nadel liegen, dann ein andere ausprobieren)

Das Quilten geschieht nach Möglichkeit auch von der Mitte nach aussen wie das Heften, aber gerade Nähte über den ganzen Quilt würde ich trotzdem vom Rand beginnen. Wer mit geraden Nähten quiltet sollte diese möglichst alle in dieselbe Richtung nähen, sonst gibt es leicht Fältchen. Auch kreuzende Linien sind anfällig für Fältchen, sie lassen sich aber nicht immer vermeiden. Dann halt einfach nicht ärgern, zur Vermeidung kann man den Stoff beim Nähen mit den flachen Händen gut spannen.
Man legt sich das "Feld", auf dem man Nähen will, gerade, spannt den Stoff mit den flachen Händen und näht, soweit man alles glatt gerichtet hat, dann absetzen (Nadel dabei im Stoff lassen), neu richten und wieder nähen. Nie beim Nähen nur eine Hand auf dem Quilt haben, im Freihandmodus hat man sonst sofort einen Ausrutscher in der Naht.
Bei meinem habe ich mich so 10cmweise über die ganze Fläche gearbeitet.

Durch die Größe des Quiltes kann man auch nicht so einfach vor und zurück oder nach rechts und links nähen, wer wilde Muster quilten möchte, muss Freihand nähen, d.h. mit dem Stopffuss und versenktem Transporteur.

Das wäre also die Frage, nähe ich gerade Linien in einer Richtung? Das geht im normalen Nähmodus. Möchte ich Kringel, Stippling, Bögen oder Kreise so wie ich es bei diesem gemacht habe? Dann sollte man Freihandquilten.


Welche Muster kann man leicht ohne viel Vorarbeit quilten?
Wenn man im normalen Nähmodus quilten möchte:

Man braucht Quiltlinien nicht verstecken, ich würde also nicht in-der-Naht Quilten. Das klappt sowieso nicht hundertprozentig und dann sieht man ab und an ein paar verirrte Stiche neben der Naht, ochnee-lieber füsschenbreit daneben, das ist genauso einfach und wirkt schon ganz anders. So kann man an den Blöcken entlang nähen oder am Muster der Blöcke.

Auch sehr gut gehen diagonale Linien von Blockecke zu Blockecke. Dafür immer die Nadel in der Ecke stecken lassen, den Quilt drehen und die nächste Ecke "anpeilen", dann dorthin nähen usw.

Man kann auch Rundungen nähen, bei denen man als Maßstab Nähte nimmt so wie hier.
Oder man näht schlichte gerade Linien über den ganzen Quilt, im Abstand von etwa 5-6cm, ein bisschen unregelmässig wirkt sicher auch interessant.
Hier ist ein Tutorial für ein Gittermuster mithilfe eines Klebestreifens.
Für den Quilt von meinem Tutorial ist es zugegebenermassen gar nicht so einfach, ein fortlaufendes gleichmässiges Muster zu finden, ich habe mal eine Skizze vom Muster gemalt und mit Bleistift dann die evt. Quiltlinien aufgezeichnet, das fiel mir ein:


In beiden Fällen wäre es schon ziemlich weiträumig gequiltet, das liegt an der Größe der Blöcke. Und für die Diagonalen müsste man sich besser die Mitte der Blöcke abmessen, also doch ein bisschen Vorarbeit, hmmm.

Im Freihandmodus:
Man kann alles im Freihandmodus nähen, Kreise und Kringel aber auch vorgezeichnete Muster gehen besser freihand als im Nähmodus. Das freie Führen des Stoffes macht Spaß, man sollte es vielleicht auf einem Stoffrest mal austesten. Man muss bei gleichmässiger Geschwindigkeit den Stoff gleichmässig schnell führen um halbwegs gleichlange Stiche zu bekommen. Und immer beide Hände auf dem Quilt...Nähen ohne Muster geht am besten in schnellem Tempo.
Die Amerikaner lieben das Stippling, das sind relativ enge, mäanderartige freigeführte Nähte die man felderweise über den ganzen Quilt näht, bei crazy mom quilts gibt es ein Video dazu (der Blog ist ein Eldorado für alle die sich für Quilten interessieren!!). Um einen Eindruck von fertigen, gestippelten Quilts zu bekommen, gebt mal "stippling" bei Flickr ein.

Für meinen eigenen Quilt habe ich mir folgendes ausgedacht:

Ich habe drei Teile aus meinem Küchenschrank genommen, das größte ist ein Kuchenteller, die anderen zwei Schüsselchen sind gleichmässig kleiner. Zuerst habe ich mit dem Kuchenteller unregelmässig verteilte Kreise auf dem ganzen Quilt gemalt (ein wasserlöslicher Filzstift aus dem Kurzwarenbedarf ist dafür echt ein Segen), die Zwischenräume sollten dabei kleiner sein als der Teller selber. Danach habe ich das zweitgrößte Tellerchen genommen und an die Tellerkreise anstossend weitere Kreise gemalt und zwar soviel ich noch drauf bekommen habe, immer mit mindestens einem anderen Kreis in Kontakt (nur anstossen, nicht überschneiden). Zuletzt in die verbleibenden Lücken Kreise mit dem kleinsten Schüsselchen malen. Inspiriert wurde ich durch den Stoff dieser Tasche, das war mal Ikea-Bettwäsche.



Gequiltet habe ich im immer an den Linien entlang aber (fast) nie um die Kreise rum sondern bei jedem neuen Kreis wieder zurück (also wie wenn man bei der Tasche die Form der weissen Felder nähen würde.) Das ging nur bei recht langsamen Tempo und dauerte dadurch entsprechend. Aber das Ergebnis gefällt mir gut, auch wenn ein paar Ausrutscher dabei sind, wie man unschwer erkennen kann.

Für weitere Inspirationen solltet ihr mal z.B. bei Flickr.com "quilting" als Suchbegriff eingeben.

Viel Spaß beim Nacharbeiten-ich hoffe es ist hilfreich. Der nächste Tutorial-Teil handelt vom Binding, also der Kanteneinfassung.

Lieblingstunika zur Lieblingsjeans / favorite tunic to favorite-jeans



Hier kommt die zweite Tunika, aus Bettwäsche vom Schweden. Ich liebe sie!!! Gepimpt hab ich mit einem Freebie von Ginihouse. Der Schnitt ist aus der Knip von Mai 09, aus der ich noch ein paar Sachen nähen werde, die hat sich wirklich gelohnt.

Here comes the second tunic, made of bedclothes from ikea. I love it!!! Made a cute little embroidery on it (freebie from ginihouse). The pattern is from the Knipmode mai 09, there are some more patterns to be made in, this is really worth it.

Sabtu, 18 Juli 2009

Jeansrettung und Kauftipp / Jeans-saving and buying tip



Schnell die alte Lieblingsjeans wieder salonfähig gemacht: Von innen über die Risse oder Löcher ein Stück Jeans aufsetzen, das von aussen mit Stopfstichen festgenäht wird. Hab ich mal bei einer Kaufhose gesehen-vielleicht ein alter Hut, ich bin aber froh, daß ich meine Jeans wieder anziehen kann. Risse sind ja ab Größe 42 aufwärts doch nicht mehr sooo sexy ;-)

Und dringende Kaufempfehlung für die neue Freundin (danke für den Tipp bei Draussen nur Kännchen), darin ist ein Burdaspecial enthalten. Bin zwar eigentlich keine Burdanäherin aber die luftigen Sommertops sind die Investition dicke wert!!

Quick made the old favorite jeans acceptable again: Put a piece of jeans fabric on the inside of the flaw and sew from the outside with a darning stitch over the damaged places. I saw this at new-buyed trousers-maybe you know this at all, but I'm very happy to wear my jeans again.

And take a look at the new freundin -when you can. There is a sewing special from Burda this week. I'm actually not a Burda-fan, but these summertops are more than the price worth!

Jumat, 10 Juli 2009

Tutorial Teil 2: Heften

So, jetzt gehts ans Heften. Wie auch beim letzten Mal werde ich evt. noch Änderungen in den Post einfügen, wenn mir noch etwas auffällt. Grundsätzlich kann man jeden Quilt mit dieser Methode heften, groß oder klein. Ich hoffe die Erläuterungen sind für Euch hilfreich!

Das Heften:
Es ist nicht grad der Lieblingsteil beim Herstellen eines Quilts, auf dem Boden rumkriechen und so, aber es empfiehlt sich doch es sorgfältig zu tun, dann flucht man später beim Quilten nicht so.
Zuerst sollte man sich für eine Methode entscheiden, in Frage kommen vor allem drei:

Heften mit speziellen, gebogenen Sicherheitsnadeln:
So mache ich es, seit ich mir welche angeschafft habe. Man braucht viele davon (200 reichen für diesen Quilt nicht, musste ich feststellen...), ich denke für diese Größe braucht man zwei Packungen à 120 Stück, die kleine Sorte reicht völlig. Die Sicherheitsnadeln werden von der Mitte nach aussen gleichmässig verteilt, der Abstand sollte höchstens 10-12cm in jede Richtung zur nächsten sein. Am Besten teilt man die Anzahl der Nadeln die man hat durch die Anzahl der Blöcke und verteilt dann soviele Nadeln gleichmässig auf einem Block. Sonst hat man am Schluss keine mehr übrig und muss alles neu verteilen...
Da die Dinger nicht ganz billig sind würde ich jedem, der nicht weiss, ob er nochmal einen Quilt nähen wird die nächste Methode empfehlen.

Heften mit der Hand:
Das ist sicher die anstrengendste Methode, dafür auch die billigste und man muss (fast) nichts neu anschaffen. Man braucht dazu Nadel und Faden und möglichst zwei Fingerhüte sowie einen Fingerling aus der Apotheke. Ich weiss nicht, wofür die normalerweise benutzt werden, sie sehen aus wie kleine Kondome und man bekommt sie auf Nachfrage auch einzeln für ein paar Cent. Die Fingerhüte kommen auf die Mittelfinger, der Fingerling auf den Zeigefinger der Nähhand. Die Nadel sollte nicht zu lang sein und möglichst neu, also spitz. Man sticht die Nadel ein, schiebt mit dem Fingerhut an der gleichen Hand erst durch die Lagen und dann wieder hoch. Damit man die Spitze wieder vom Boden wegbekommt drückt man sie mit dem Fingerhut der anderen Hand nach oben und damit man sie besser zu fassen bekommt, hat man den Fingerling am Zeigefinger. So geht das Nähen eigentlich recht gut, wer keine zweiten Fingerhut für die "andere" Hand hat, kann vielleicht ein Pflaster auf die Fingerkuppe kleben. Sonst gibt es wahrscheinlich irgendwann Flecken, aua...
Man arbeitet sich von der Mitte spinnennetzartig nach aussen, die Nähte und Stiche sollen/können etwa 10cm auseinander liegen.
Wer Probleme mit sich vertrullernden Fäden hat, kann das Garn zweimal über Bienenwachs (eine Kerze) ziehen, das hilft.

Die teuerste, aber einfache und schnelle Methode wäre noch der Sprühzeitkleber. Das hab ich noch nie gemacht, aber die Dose soll wohl bei einem Quilt leer werden :-(
Ein weiterer Nachteil ist, daß der Kleber ja nicht ewig hält sondern nur ein paar Tage, man muss sich mit dem Quilten also ranhalten.
Wenn ich mal damit heften müsste, würde ich so vorgehen: Nach dem Fixieren des Unterteils würde ich das Vliess auflegen und glatt streichen, damit ich sicher bin, daß es richtig liegt. Dann zur Hälfte zurückklappen und ab dem Knick eine Streifen des Unterteils mit Kleber besprühen, dann das Vliess darauf legen, festdrücken, wieder einen Streifen besprühen, Vliess drauf usw. bis die Seite fertig ist, dann die andere Seite zurückklappen und mit der genauso verfahren. Anschliessend das Top ausrichten und auf die gleiche Weise festkleben.


Jetzt geht es los:
Wir brauchen eine freie Bodenfläche etwas größer als der Quilt. Die (gebügelte) Rückseite, die in beide Richtungen etwa 10 cm größer sein muss als das Top wird mit der rechten Seite nach unten auf dem Boden ausgerichtet. Praktisch ist, wenn man sich an einem rechten Winkel oder wenigstens einer Geraden orientieren kann, z.B. bei Dielenboden oder Fliesen.
An einer Kante in der Mitte mit einem Stück Malerkrepp fixieren, anschliessend genau gegenüber ebenfalls fixieren, dabei den Stoff ein bisschen spannen.
Jetzt im Abstand von 10-15cm neben dem ersten Punkt wieder fixieren, dann gegenüber usw. bis die beiden Seiten komplett festgeklebt sind.
Dabei in Richtung der Ecken darauf achten, daß wirklich nur in Längs und Querrichtung gespannt wird, nicht schräg!
Anschliessend die anderen beiden Seiten auf die gleiche Weise festkleben.

Jetzt kommt das Vliess bzw. die Füllung dran, auch das muss ca. 10 cm größer sein als das Top. Wir suchen uns eine schöne Ecke aus, an der wird das Vliess angelegt. Zuerst die Ecken aufeinander legen,
anschliessend den restlichen Vliess schön glatt streichen, das ist jetzt schon nicht mehr so flutschig und dauert etwas.

Vor dem Auflegen des Tops sollte dieses noch einmal gebügelt werden und evt. das Quiltmuster aufgezeichnet werden (Man kann auch ohne ein Muster aufzuzeichnen gut quilten). Ausserdem sollte man alle auf dem Vliess liegenden Fusseln entfernen, damit sie nicht eingenäht werden ;-)
Das Top wird auch an der schönen Ecke ausgerichtet und sorgfältig glatt gestrichen. Nie in die Schräge streichen, nur längs und quer, damit es sich nicht verzieht. Und achtet darauf, die Nahtzugaben beim Glattstreichen nicht umzuklappen.
Es müssen an allen Kanten des Tops die beiden unteren Schichten rausschauen, die werden erst nach dem Quilten abgeschnitten.

Jetzt wird geheftet, mit Nadel oder mit Sicherheitsnadeln so wie oben beschrieben von der Mitte nach aussen arbeiten.

Anschliessend kann der Quilt vom Boden abgenommen werden, er fühlt sich jetzt schon ein bisschen an wie der fertige Quilt, man kann ihn relativ gefahrlos falten und in die Ecke legen, schon mal probeliegen-oder gleich losquilten.

Ich habe bisher immer ohne Vorzeichungen mit der Maschine gequiltet, bei diesem habe ich mir ein Muster ausgedacht, was ich aufgemalt habe. Aber davon handelt der nächste Teil des Tutorials!

Zwischenstand Sommerquilt


Ich quilte übrigens schon, also kommt demnächst die Anleitung zum Heften.

Kamis, 09 Juli 2009

Sehr ärgerlich / pretty annoying


Die Dame zickt. Fadensalat, weil die Fadenspannung spinnt. Die fand ich schon manchmal ein bisschen empfindlich, aber heute musste ich das erste mal resignieren und aufhören, Freihand-Quilten lässt sie mich gar nicht. Grmpf. Ab zur Händlerin, da muss wohl der Fachmann ran. Dabei hat sie noch vorgestern so schöne Sachen gestickt, *heul*...
Edit: Einen Tag später sieht die Sache schon wieder entspannter aus, ich habe Handquiltgarn genommen, das kann wohl nicht gehen, zu flutschig. Der Versuch heute mit normalem Nähgarn ging ziemlich problemlos...Nun ja, wie so oft der Fehler sitzt vor der Maschine. Einmal drüber schlafen hilft doch!

The lady bitches. Thread spaghetti because of the thread tension. That was sometimes touchy before, but today was the first time for me to give it up, freemotion-quilting is impossible, so sad. So I have to take the diva back to the store, show it to a specialist. Though it has made so wonderful embroideries just some days ago, *cry*...
Edit: One day later I was successfull with ordinary sewing thread. It was my fault, I tried handquilting-thread, seams not to work with the machine... like always the default is sitting in front of the machine. But actually sleeping over it helps.

Sabtu, 04 Juli 2009

Fingerhut / foxglove






Auf meinem Weg zur Arbeit fahre ich durch den schönen Pfälzer Wald und da steht in diesem Jahr jede Lichtung voll (voll!) mit Fingerhut. Das ist so beeindruckend, daß ich heute morgen die Kamera mitgenommen habe. Ich hab einfach zweimal an Stellen angehalten, wo man gut stehen bleiben kann und hab die Kamera vor die nächsten Pflanzen gehalten. Ich hab noch nie soviel Fingerhut auf einem Haufen gesehen. Und von Nahem ist er wirklich wunderschön, riesige Dinger, z.T. fast 1,5m hoch. Aber sehr giftig.
Gestern wurde endlich eine Sommerhose fertig aus Stoff vom Stoffmarkt, altbewährter Schnitt, umgemodelt nach Schnittvision. Und mein persönliches Highlight ist der Rotkäppchenstoff, den mir Andrea geschenkt hat, DANKE!!!

On my way to the job I drive through the palatinate forest and inthere is every glade full (full!) of foxglove (in german "fingerhut" what is thimble). That is so impressing, that I took some pics this morning. I just stopped at two places where it is good to park and held the camera onto the next plants. I've never seen before as much foxglove, and they are real beauties if you see them close, huge plants, about 1,5m high. But very toxic.
Yesterday I finished a summer trousers with fabric from the fabric market. And my personal highlight was the little-red-fabric Andrea sent me, THANK YOU!!!

Kamis, 02 Juli 2009

Sommerlied / summer song


Passend zu den Temperaturen mein allerliebster Sommersong, (sowas findet man wohl nur, wenn man kleine Kinder hat) ich könnte das stundenlang hören, immer wieder von vorne-echt!! So schöne Musik, toll arrangiert, super Sänger, coole Saxophonzwischenteile... Ich krieg da Schmetterlinge im Bauch vor Glück und wünschte, die Sommer würden mal wieder nur aus Eis essen, Baggersee und rumliegen bestehen. Seufz.
Somit wäre auch der Beweis erbracht, das klassische Musiker durchaus nicht engstirnig sein müssen, ich mag alle Sorten Musik. Das kann genauso Michael Jackson sein wie Bach, der Mond ist aufgegangen oder Allein allein, der Kirchenchor von Hintertupfingen oder Seal.
Oder eben "Weisst Du wie der Sommer riecht...". hach.

Let me introduce you to my favorite summer song-here in germany we have summer wheather right now. It's from a childrens site and I really love it very much, it is from icecream, fruits, smellings, laying around, ...best way of summer!!
I'm a classical musician but I'm not reduced to this kind of music, I like all kinds. This can be Michael Jackson or J.S.Bach, "der Mond ist aufgegangen" or "Alleinallein" from Polarkreis 19, a church choir in a small village or Seal.
Or "Weiss Du wie der Sommer riecht" (Do you know what summer's smelling like...)...